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Hintergrund für mein Projekt ist der Wunsch nach größtmöglicher Freiheit des einzelnen in unserer Informationsgesellschaft. Gelebte Demokratie im Internet und der realen Welt, von unten nach oben. Kurz, die Verbreitung der Idee, das jeder dem anderen so viel Platz lässt, wie er selber gerne hätte. Die Idee ist, mit einfachen, jedem zugänglichen Mitteln auf kostenneutraler, unabhängiger Basis, digitale Geschichte(n) zu schreiben. Seit ca. 5 Jahren beschreibe ich in Wort, Bild und Video das Leben der Menschen in meiner Heimat Pfaffenhofen. Zentraler Punkt ist die Ich Form und die wirtschaftliche Unabhängigkeit, sie soll dem Betrachter ein Beispiel geben und ihm den Mut schenken, ähnliches selbst zu gestalten. Das Entscheidende ist die Kontinuität nicht die Qualität, die öffentliche, kostenlose Verfügbarkeit und die gesellschaftliche Anerkennung der Protagonisten.

Die Freiheit, im Internet selbst Geschichte zu schreiben, selbst bemerkbarer Teil unserer Gegenwart zu werden ist unser höchstes demokratisches Gut. Vom Konsumenten zum Produzenten, jeder ist in der Lage seinen Platz in der Geschichte zu finden. Die Sicht der Dinge aus eigenem Blickwinkel schafft Vielfalt und Kommunikation. Ob Schüler oder Rentner, reich oder arm, Einheimischer oder Fremder, jeder kann, darf und soll sich einmischen dürfen. Mein Mittel der Wahl war immer die Freiheit der Kunst und die Weisheit des Hofnarren. Diese Schubladen erzeugen die größtmögliche Aufmerksamkeit und eine ideologische Unbedenklichkeit. Mittlerweile bin ich der Schrank und das „Nichteinortbare“ ist zum Prinzip geworden. Ziel war und ist nicht die mediale Rampensau oder Marktschreier der Möglichkeiten, ich sehe mich eher für die Fußnoten zuständig. Selbstbewußtlos war ein Schlagwort meiner Jugend und die Folge war Ohnmacht, Sucht und Wut. Jeder Schritt im Leben war an Bedingungen geknüpft. Heute erlebe ich mich eher gelassen die Mitverantwortung für unsere Gesellschaft tragen. Information ist eher kindliches Spiel und zeitloser Spaß, wenn dabei Stress entsteht habe ich zu viel gewollt. Die Anfänge liegen in der Vergangenheit, mit geschenktem Videorecorder, Kamera und Mikrofon war ich mit einer Gruppe Kinder unterwegs. Aus den Beteiligten sind Medienmacher und Computerspezialisten geworden, was mich nicht nur freut sonder auch ein klein wenig stolz macht. Auch damals war das kostenlose Angebot das entscheidende Merkmal, das mir immer wieder bestätigt wird. Sozialisierung findet nur in der Gruppe statt, ein nachhaltiges WIR Gefühl lässt sich nicht lehren, sondern muss erfahren und gelebt werden. Um so dichter das Netz der Texte, Bilder und Videos wird, um so wichtiger wird der Beitrag des Einzelnen. Die stündlichen „Bad News“ erzeugen Verwirrung, Sorgen und Stress der sich gegen die „Empfänger“ stellt, sie fangen an zu revoltieren. Als „Sender“ entgeht der Mensch diesem Schicksal und wird heiter, gelassen und versöhnlich. Die große Besucherzahl auf meinen vielfältigen Blogs liefert die Bestätigung für das weltweite Wahrgenommen werden. Nicht die Frage nach dem „Warum“ stellt sich, eher die Erkenntnis „Warum nicht“. Herausforderung war die Auseinandersetzung mit den etablierten Medien, die mich gerne als billige Konkurrenz abgetan haben. Heute sehen sie eher die Vision und fragen auch mal gerne nach Material und Themen.

Politisch gesehen bin ich unabhängig und werde auf so ziemlich jede Parteiveranstaltung eingeladen. Um Politikverdrossenheit und Konsumterrorismus keinen Raum zu geben, bedarf es mündiger Bürger die in der Lage sind sich unabhängig zu äußern. Wirtschaftliche Zwänge dürfen nicht als Entschuldigung für die Nichtteilname am öffentlichen Leben herhalten.

Meine Ideen sind nicht NEU nur die Mittel der Wahl ändern sich ständig, was letztendlich vieles multiplizierbarer macht und der Kreis zur Kunst so geschlossen wird.

 

 

habl-kunst | manfred.habl@t-online.de